Ein lieber, “alter” Freund von mir, der damals in die Parallelklasse ging, schreibt soooo gut und toll Geschichten… nun hatten wir gestern (21.6.08) das 40jährige Bestehen unserer Realschule in Dortmund…
Er hat nun mal eine “Kurzfassung” geschrieben…. ich finde sie soooo toll….. *hach* Überzeugt euch selbst…
LG und viel Spaß beim lesen…
P.S. Alles Original Michael Kochs… nichts von mir verbessert etc. *nurmalanmerk*
Die Zahl der Woche ist nicht etwa die 22 (bätsch ;-P) sondern die 9.
Es ist schon 9 Jahre her, seit dem wir die Realschule verlassen haben. Im Jahr ‘99, also noch im NEUNzehnten Jahrhundert gingen wir allsamt mehr oder weniger getrennte Wege. Und am 21.06. (rechnet man die Quersumme aus, ergibt die Zahl… rrrrrrichtig… 9 (= 2 + 1 + 6) gab es die große Realschule Reunion. Das der BVB im Jahre ‘09 gegründert wurde sollte nicht unerwähnt bleiben tut aber nix zur Sache
.
Als ich so gegen 9 Uhr (passt so gut, aber es war wohl doch halb 9, hoppla) aufgestanden bin und ich mich für die Reunion fertig gemacht habe, ging es mit dem Zug um 10:59 (war da nicht schon wieder eine Neun) los nach Dortmund Hbf. Schon am Gleis traf ich einen Typen mit Rastazöpfen (korrigier mich bitte Annie, wenn’s falsch ist), wo ich gedacht hatte, der erste Ehemalige, doch es war ein US Boy mit ASL Gebärden, der gerade auf den Rückweg in sein Heimatland antrat. Der war natürlich total begeistert warum im Zug Aachen – Dortmund so viele Deafys da waren
. War echt eine interessante Begegnung.
Im Zug waren natürlich viele Öchener anzutreffen, Marga, Claudia, Trixi und wie sie alle heissen. Merk mir halt lieber Mädchen Namen
. Endlich angekommen noch ein Pizzabrötchen zum Verzehr und eine Schachtel West Silver. Micha dankte es, als er keine “Schon wieder” mehr hatte.
Endlich in der Schule, heisst es erstmal orientieren, da traf der Meister Eder (das bin ich) seinen Pumuckl (das ist der, der einen Renault fährt) wieder. Zusammen schlenderten wir durch sämtliche Gebäuden, wo aber in der Zeit noch nicht allzu viel los war. Aber immerhin trafen wir die ersten Grufties im Neugebäude, Hr. Odenwald und selbst Hr. Nawroth zum Small Talk und Lebensweisheiten sammeln.
Des weiteren sahen wir unseren Informatik-Erzieher Ulli, Hr. Zwiener (mir fiel der Name in der Schule nicht ein, hoffe es stimmt) und meine alte Klassenlehrerin Frau Weidner. etwas später unser lieber Peter. Vorher noch Matthias, Sebastian und Birgit, selbst André Müller hatte seinen weg gefunden und war dann auch wieder verschwunden. (Fällt mir gerade so ein.)
Und das fröhliche Gesicht, ihren Körper nach wie vor wohl geformt (da soll sich jeder seine eigene Meinung bilden *hmpf*) und immer happy drauf, die Annie, wie ich sie halt am liebsten nenne. Wo Annie ist, ist auch die liebe Käfer nicht weit.
Nicht zu vergessen die Dortmund Realschule Next Top Models Anna und Sandra, die sich extra sehr fein für den Anlass angezogen haben
.
Fr. Zepner, Hr. Arnold, Fr. Priester, Hr. Kapral und die “Most Wanted Teacher” Fr. Zenneti, die von ihren Ehemaligen am schmerzlichsten vermisst wurde, waren alle da. Auch Rapunzel Fr. Möller war noch da und eine echte Schullegende unsere gute Fr. Priester sagten wir Hallo.
Und Zack, da war’s auch schon 16:09 Uhr (hat meine Seiko jedenfalls gesagt, echt jetzt) und das Schulfest hatte seine Verlängerung gefunden.
Nachdem wir uns laaaaange verabschiedeten, wie Deafys halt so sind, ging es heute schon in Dortmund los mit der Formel 1:
Auf der Pole Position, wer auch sonst, der Micha mit Assisent Matthias, das lauteste Auto im Rennen, was aber nicht am Motor lag. Auf Stratposition 2, Annie mit mir als Beifahrer und voller Ladung Kelly Sounds als Motivationshilfe, Startposition 3 die Käfer im rot farbenen Käfer-Auto, wo eigentlich noch schwarze Punkte fehlen, mit Sebastian auf der Beifahrerseite auf Startposition 4, Anna mit Beifahrerin Sandra gesponsort vom ADAC. Das Auto kam mir sehr vertraut vor.
Die Highlights:
Ein kurzes aber spannendes Rennen bis zum Schluss, wo Annie plötzlich mitten auf der Rennstrecke stand. Was war passiert… die modernste “Big Brother” Technik gibt Auflösung. Beim nächsten Boxenstopp rief Annie: “Den Pumuckl hol ich doch nie ein!”, was macht sie, zieht Brutal die Handbremse an und steigt aus. Man hörte den Beifahrer noch sagen: “Autsch, der arme Freund!!!” und Kameras zeigen wie er mit bleichem Gesicht auf die angezogene Handbremse starrte. Annie rennt zu Micha und versucht ihn aus dem Wagen zu schmeissen. Doch Micha ist ja clever und hat die Tür natürlich verriegelt. Wieder zurück im Wagen ging es mit Vollgas weiter. “Das nächste mal, sammelst du die dicken Hagelkörner ein und schmeisst sie einfach auf sein Auto,” meinte Annies Beifahrer noch. Das gibt wohl Punkteabzug in der Fahrerwertung.
Dann gab es auch noch einen Rennausfall, die Käfer schied nach mehreren Täuschungsmanövern der Erst und Zweitplatzierten sehr früh aus dem Rennen aus. Schade eigentlich. Und das Ergebnis ist letzt endlich die Startaufstellung und die Sieger Ehrung gab es ausserhalb der Tiefgarage, wo der strahlende Sieger Micha Cool und Lässig aufs Siegertreppchen lag, mit dem Rücken natürlich.
Nachdem wir uns alle wieder zusammen gefunden haben, inkl. Katharina und ihren Freund, gingen wir ins Louisanna (wenni dat richtig verstanden habe) wo bereits weitere Deafys sassen. Wir assen, tranken und unterhielten uns. Hier fiel mir irgendwie auf, dass ich meine Sorgen schon den ganzen Tag vergessen habe, Dank dem wunderschönen Tag mit Euch allen.
Doch man soll den Tag nie vor dem Abend loben, denn es bleibt weiter sportlich am Abend. Nachdem wir bezahlt haben und die Münsteraner sowie die anderen Deafys alle in die Heimat gefahren sind, schlenderten Annie, Käfer, Micha, Basti, Matmü und ich durch die Stadt. Eigentlich sollte ich als der älteste Weise eine Zielort bestimmen, aber meine Authorität wurde untergraben, als ich Karaoke falsch aussprach und jetzt wohl falsch geschrieben habe. Macht aber nix, irgendwie hatte ich mehr Lust auf schlendern, statt zu sitzen und siehe da es hat sich gelohnt, wir erlebten einen spannenden Wrestling Kampf zwischen Käfer und einen “Terminalator”. Ein Ding wo man kostenlos Liebesgrüße aus Dortmund senden konnte, aber der “Terminalator” hatte seinen eigenen Kopf in dem er sein Kopf (also Bildschirm) immer wieder abschaltete. Da ist mal ein ausgebildeter Fachinformatiker in der Nähe, aber der half uns auch nicht viel weiter. Nun trat die neuste WWE Diva Kirsten “The Killer-Beetle” in Aktionen.
Ein paar Low Kicks zum Anfang, plus endlose Eye Rakes (Augenstecher) und ihr Finishing-Move gegen den “Terminalator” war der Stinkface. Der Stinkface ist eine Aktion, den ein entfernter Verwandter von Yokozuna benutzt (nicht mal ausgedacht, selbst The Rock „Dwayne Johnson“ (Filme wie Daddy ohne Plan, Doom, Scorpion King) ist mit Yokozuna verwandt), in dem er seinen Gegner auf dem Boden an der Ringecke legt und seinen massigen Hintern am Gesicht des Gegners abputzt. Ein harter Kampf, der sich aber gelohnt hat, wie ich gerade gesehen habe
.
Da auch bald die olympischen Spiele beginnen, versuchte sich Micha in der Disziplin Klettern, wo er nebenher noch den Weltrekord in “spurlos verschwinden” gebrochen hat. Ja, da war er einfach weg, als sei ihm die Autobahnpolizei hinterher gewesen. Stattdessen hatte er Sehnsucht auf’s Klettergerüst in Hacheney gehabt und ist da auf so’n Kunstmetallgerüst geklettert, das übrigens NICHT von Annie entworfen wurde. Die is da ein klein wenig kreativer.
Die nächste Sportart war Fussball und wir erinnern uns alle an die Worte von Herrn Klinsmann: “Wir sind ein… Team !!!”. In einer Halbkugel konnte man nämlich versuchen einen Ball mit gemeinsamer Kraft durch ein Labyrinth zu jagen, aber letztendlich war das doch ein Ding der Unmöglichkeit und stelle jetzt fest, wir haben die Holländer heute gut vertreten.
Und weiter ging das schlendern durch Dortmund, ehe wir unmittelbar in der Nähe an der Kampstr. einen gewissen Hr. Stroetzel angetroffen haben, wer ihn kennt, der weiss wer das ist und dazu ist jedes weitere Wort zu schade.
Da war der Tag auch zu Ende, wir verabschiedeten uns alle und ich als ältester Weiser musste meinen Schützlingen noch ein paar Lebensweisheiten mitgeben, die aber echt vom Herzen kommt
. Und schon waren drei wieder aus dem Blick, aber nicht aus dem Sinn. Micha, Annie und Matthias fuhren nach Hause. Oder gab es evtl. noch ein heimliches Underground Rennen der beiden Kontrahenten?!
Basti und Ich brachten Käfer bis zum Auto, wie es sich für zwei Gentlemans gehört, sahen anschliessend den o.g. jedes weitere Wort zu Schade Typen wieder und anschliessend gab es noch ein sogenanntes Zwei gegen Einen Handicap Match zwischen Michael “Ernie” & Basti “Bert” gegen den “Terminalator Zwei”, der am Hbf auf uns lauerte. Zwar blieb der Bildschirm an, aber die virtuelle Tastatur wollte uns nicht gehorchen. Glück für den “T2″, dass wir unser Zug erwischen sollten, sonst hätte ich ihn eine sogenannte “Sweet Chin Music” verpasst, der als Super Kick von Shawn Michaels bekannt ist. Das hole ich aber im November nach *fg* !!!
Um 0:09 kam ich endlich in Köln-Mülheim an, habe im Zug von Basti erfahren, dass die 9 Punkte Todesgruppen Sieger gegen Russland gescheitert sind und höre auf You-Tube 99 Luftballons.
Da wir heute den 22ten haben, wird wohl diese Zahl wieder die Vorherrschaft an sich reissen.
Gute Nacht und es war schön Euch allen wieder gesehen zu haben…
Nächtliche Grüße aus Colonia…
Micha